Die dritte Fotoserie im Dezember kommt aus Thüringen: Thomas und Sven, vom baitcasters-erfurt.de, waren an einem ihrer Hausgewässer unterwegs, um ein paar Raubfische zu überlisten. Wie so oft beim Angeln kam es anders als geplant. Lassen wir einfach Thomas, der auch die tollen Bilder geschossen hat, zu Wort kommen:
“Vorwinterliche Öde. Außerhalb der Stadt herrscht kalte Waschhausatmosphäre und auch unterhalb der Wasseroberfläche wird es ruhiger. Nur vereinzelt schnappt die räuberische Juniorenmannschaft nach den Ködern, doch was soll’s! Während ich auf große Leisetreter wie Softjerks setzte und so noch ein paar Kontakte verbuchen konnte, wollte Sven die trägen Kerle regelrecht aufwecken. So richtig gelingen sollte es nicht; trotzdem brachte einer der Lipless Cranks die ersehnte Aktion.”
Leider gibt es von dem ersten Fisch keine Bilder vom Drill. Die ‘Stemmer ‘ sind aber auch ganz ansehnlich:
Thomas sagt dazu:
“Natürlich bleibt es zwiespältig, ob man sich über einen versehentlich gerissenen Karpfen freuen darf. Es kommt nun aber vor. Da kann man nichts anderes machen, als den Fisch schonend zu behandeln und die Stelle zu wechseln. So viel Fairness muss sein! Genauso haben wir’s getan. Doch 50, 60 Meter und zwei Würfe später gab es den nächsten Rumms in Svens Rute. Noch so ein Bulle! Die Rolle heulte für lange Sekunden in hohen Tönen auf, die Rute beschrieb einen Halbkreis, der dazu tendierte, sich zu schließen. Selbst als die erste Flucht ausklang, schaffte es Sven nicht zu lächeln. Dieser Fisch brachte noch einiges mehr auf die Waage. Und ich konnte nichts anderes machen, als die Kamera draufzuhalten. Was zwischen Anhieb und dem sichtlichen Abfallen aller Anspannungen seitens Sven passierte, seht Ihr in der folgenden Fotoserie.”
Phantastisch, wie gut die Stimmung von den Bildern transportiert wird - oder was meint ihr?
Als Köder gibt’s einen Suspending WildEye Swim Shad.
Wie gehabt veröffentlichen wir wöchentlich in der Rubrik ‘Augenblicke’ eine Fotofolge, woraus dann die Serie des Monats ermittelt wird. Wenn Ihr auch eine schöne Fotoserie habt, mailt diese an info@die-gastangler.de . Jede veröffentlichte Serie wird mit einem Kunstköder belohnt. Wenn die Gastangler-Jury Eure Serie zur Fotoserie des Monats kürt, gibt es obendrein noch ein weiteren Preis.















wunderschöne bilder!
was wurde denn für ne kamera & objekt benutzt? würde mich ja echt interessieren….
Ganz großes fishkino!
Super Fotoserie! Mancher Spezialist schmeißt für so einen Fang zentnerweise Boilies in dem Teich und sitzt wochenlang an. Glückwunsch zum Sensationsbeifang!
Schön, dass es euch gefällt und danke fürs Veröffentlichen!
@ stephan … Kamera ist eine Nikon D90 mit dem 18-105 DX VR Obkektiv
geile pics, sag ma haste den regulär gehakt.
Raubkarpfen
Petri Heil dazu!!Vor einiger Zeit konnte man bei mir im Vereinsgewässer Karpfen gezielt mit KöFi fangen!
Petri und schöne Feiertage aus Hermsdorf Thüringen
Schicke Bilder und Petri zu dem Fang!
War das an einem Fluß oder einem See?
schöne bilder, aber es doch kein problem einen fisch zu reißen und daher gehört sowas nicht hier her…sorry aber ist so
@ Die Königsberger wie bereits im Text geschrieben ist es fraglich - klar, die Fische wurden jedoch nicht im klassischen Sinn “gerissen” sondern mit einem Lipless Crank gehakt, was eigentlich schon faszinierend an sich ist. (für mich zumindest) Es handelt sich ja hier nicht um einen Gummifisch, der leise und unscheinbar daher kommt und den Fisch irgendwo im Bauchbereich hakt, sondern um einen der lautesten und auffälligsten Köder überhaupt. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass alle Fische, die nicht von den starken Druckwellen und den lauten Rasseln zum Anbiss verleitet werden in einem großen Radius das Weite suchen. Und letzten Endes kann ich nur für mich sprechen, dass mir heute noch die Knie zittern, wenn ich an das Geräusch der Bremse denke und die Spannung, die nach dem Drill von einem abfällt. Es ist wie gesagt ein ungewollter Beifang, der dennoch zum Erlebnis wurde und das soll die Serie auch verdeutlichen.
@bingo es handelt sich hier um einen Baggersee
@zween kann ich mir jut vorstellen das deine beine weich waren. bist ja sicherlich nicht von nem carp ausgegangen bei den ersten fluchten.
stellt sich nur die frage ist man dann endtäuscht oder glücklicher als bei nem meter hecht o.a fisch. völlig wurstwasser sehr geile bilder..
catch TAKE A MEMORY and release
Wer viel angelt, erlebt viel. Fische zu haken kann passieren und ist wie ich finde auch kein Beinbruch. Ich würde fast behaupten, dass es keinen Unterschied macht, ob der Haken in einer dicken Schuppe oder im Schlund landet…
Tolle Bilder. Petri!